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PowerApps ist die Low-Code Entwicklungsplattform von Microsoft. Wie bei anderen Angeboten in dieser Kategorie besteht die Idee darin, Business Usern eine Möglichkeit zu bieten, einfache Anwendungen über eine Schnittstelle zu erstellen, die die Notwendigkeit an Custom-Code minimiert. PowerApps kann aber auch von professionellen Entwicklern genutzt werden, um Anwendungen schneller und unkomplizierter als bisher zu entwickeln.

Sollten Sie PowerApps noch nicht verwenden, verpassen Sie erstaunliche viele Vorteile. In diesem Artikel werden wir die 9 wichtigsten Vorteile von Microsoft PowerApps aufzählen und wie Sie die Produktivität und Effizienz in Ihrem Unternehmen steigern können.

  1. Azure Integration mit Microsoft Azure Function

Mit Azure Functions können Sie Codeausschnitte in der Cloud erstellen und ausführen, ohne die Webserver oder Container zu verwalten. Es ermöglicht die Ausführung von kleinen Code-Snippets, bei der sich der Entwickler keine Sorgen um die Infrastruktur der Plattform machen muss, auf der der Code ausgeführt wird.

Azure Functions macht die Entwicklung in PowerApps produktiver und ermöglicht es Ihnen, serverlose Anwendungen auf Microsoft Azure zu starten. Es hilft bei der Datenverarbeitung, bei der Koordination mit verschiedenen Systemen für das IoT (Internet der Dinge), bei der Integration verschiedener Prozesse oder Systeme und beim Aufbau einfacher APIs und Mikroservices. Azure Functions ist perfekt für Aufgaben wie Bildverarbeitung, Verarbeitungsaufträge, Dateipflege und zur Ausführung geplanter Aufgaben.

Azure Functions

  1. Effizienz

Einer der großen Vorteile von PowerApps ist, wie schnell eine nützliche und funktionierende App entwickelt werden kann. PowerApps stellt viele zeitaufwändige Komponenten aus dem üblichen Entwicklungsprozess zur Verfügung (z.B. Erstellung einer Benutzeroberfläche, Verknüpfungen von Formularfeldern zu Code und Daten, etc.) und ersetzt sie durch eine intuitive Drag & Drop-Oberfläche. Infolgedessen macht PowerApps die Entwicklung einer neuen App schneller denn je.

Drag-and-Drop mit Funktionen und Elementen der Benutzeroberfläche ermöglicht es Ihnen, Ihre Anwendung direkt auf der Benutzeroberfläche zu erstellen. Ist die Oberfläche fertig, müssen nur noch die Datenquellen verknüpft und die jeweiligen Aktionen erstellt werden werden, von denen viele auch per Drag & Drop verfügbar sind.

Drag & Drop PowerApps

  1. Entwicklungsprozess optimieren

In den meisten Unternehmen sind Entwicklerteams oder Consulting-Firmen für die Erstellung von Geschäftsanwendungen verantwortlich. Allerdings können zwischen dem Einreichen des Change Requests, der Genehmigung durch den Manager, der Entwicklung, dem Q&A-Test und dem Rollout der neu entwickelten App so viel Zeit vergehen, dass viele Geschäftsbereiche die Arbeit manuell verrichten oder eine veraltete Applikation nutzen. Mit PowerApps können neue Apps konzipiert, erstellt und innerhalb des Geschäftsbereichs, in dem sie wirklich benötigt werden, verteilt werden.

Azure DevOps

  1. Einfache App Erstellung

Mit APIs, Bibliotheken, Funktionen und Objekten kann die Programmierung einer Anwendung meist nur von professionellen Entwicklern übernommen werden. Der Vorteil von PowerApps besteht darin, dass der größte Teil, wenn nicht sogar der gesamte Teil dieser Codierung per Drag & Drop abgewickelt werden kann. Unabhängig davon, ob Sie eine mobile App, eine Browser-App oder eine hauseigene Desktop-App erstellen. PowerApps übernimmt den gesamten üblichen Overhead, der dazu beiträgt, die App an die Umgebung anzupassen. Mit PowerApps gibt es keine Notwendigkeit, die Vor- und Nachteile von Frameworks, Abhängigkeiten oder Bibliotheken zu kennen.

  1. Standardkonnektoren

Einer der größten Hürden bei der Entwicklung von Apps für Business User ist das Wissen, wie man sich erfolgreich mit den Datenquellen verbindet. Während Drag & Drop den Aufbau des Frontends einfach machen, wird dies einem Power User in der Buchhaltung nicht helfen, eine komplette App zu erstellen, wenn er sich noch mit dem Erstellen von SQL-Abfragen im Backend auseinandersetzen muss. Dank der Microsoft PowerApps-Konnektoren ist es möglich sich mit vielen Standard-Datendienste einfach zu verbinden und mit PowerApps zu verwenden. Zusätzliche Vorlagen erleichtern den Zugriff auf Daten aus Cloud-Diensten oder gängigen Microsoft-Anwendungen.

PowerApps ConnectorsPower Apps Connectors

  1. Office 365 Integration

Dank der PowerApps-Integration mit Office 365, Microsoft Flow und Microsoft Power BI ist es einfach, Daten in und aus SharePoint, Excel oder einer anderen Office 365 Applikation, die Ihr Unternehmen nutzt, zu übermittlen.

  1. Ready for Mobile

Vollgepackte Anwendermasken, die auf einem Desktop Monitor gut aussehen, können auf einem iPhone oder Android-Gerät unübersichtlich sein. PowerApps ermöglicht es Ihnen zeitgleich für Desktop- und mobile Display-Größen zu entwickeln, so dass Sie immer sicher sein können, dass die neue App auf einem mobilen Endgerät ansehnlich aussieht. Dank der einfach zu bedienenden Benutzeroberfläche und denselben Konnektoren besteht die Möglichkeit, eine mobile Version mit dem gleichen Datenquellen zu erstellen, die die Desktop-Version bereits verwendet.

Mobile PowerApps

  1. Microsoft Flow

Microsoft Flow ist voll in PowerApps integriert. Damit kann Ihre entwickelte App automatisch auf Änderungen oder Aktualisierung von Daten auf anderen Plattformen reagieren. Die Workflows sind visuell ansprechend und auch von Business Usern schnell erstellt.

  1. Niedrige Kosten

Ein weiterer Vorteil von Microsoft PowerApps sind die niedrigen Kosten. Die Abonnements beginnen bei 5,90 € pro Monat für den Basisplan oder 33,70 € pro Monat für modeldriven Apps. PowerApps ist jedoch in vielen der Office 365-Abonnements enthalten. Das bedeutet, dass Ihr Unternehmen PowerApps möglicherweise bereits einsatzbereit hat - Sie verwenden es einfach noch nicht.