Während die Implementierung eines neuen CRM-Systems einige große Vorteile mit sich bringen kann, können bei falscher Nutzung ebenso viele Probleme auftauchen. Wenn Sie diese Vorteile für sich nutzen und die möglichen Fallstricke gleichzeitig vermeiden möchten, sollten Sie so viele Endnutzer wie möglich für dass CRM-System begeistern. Je höher die Akzeptanz Ihrer neuen CRM-Lösung ist, desto erfolgreicher werden Sie sein. Daher sollten Sie sich die folgenden fünf Fragen in jedem Fall stellen, bevor Sie ein neues CRM-System einführen.

1. Welche Probleme möchten Sie innerhalb Ihres Unternehmens angehen?

Wenn Sie auf lange Sicht erfolgreich sein wollen, müssen Sie die richtige Antwort auf diese Frage finden. Darüber hinaus hilft Ihnen eine möglichst genaue Definition Ihres angestrebten Ziels bei der Beantwortung der Frage, ob Ihr CRM-Projekt erfolgreich war. Denken Sie so groß wie möglich, wenn Sie Frage 1 für sich beantworten. Gleichzeitig sollten Ihre Erfolgskriterien sowohl präzise als auch so einfach wie möglich ausfallen. Möchten Sie Ihren Umsatz vervierfachen? Möchten Sie Ihren Output verdoppeln? Fragen Sie sich, worauf es für Ihr Unternehmen wirklich ankommt. Denken Sie daran, dass Sie nicht in der Lage sein werden, alle Ziele Ihres Unternehmens auf einen Schlag zu erreichen. Bleiben Sie am Ball und konzentrieren Sie sich immer nur auf einige wenige Ziele. Außerdem sollten Sie sicherstellen, dass Sie Ihre Erfolge in regelmäßigen Abständen messen. Erst wenn sie alle Endnutzer von dem neuem CRM System überzeugt haben, ist es sinnvoll über weitere Probleme und Lösungen nachzudenken.

2. Wie können Sie Ihre Geschäftsprozesse vereinfachen?

Lassen Sie diesen Schritt auf keinen Fall aus. Während eine neue CRM-Lösung Ihnen dabei helfen kann, Ihre Geschäftsprozesse zu verwalten, sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Prozesse in Ihrem Unternehmen zunächst vereinfachen. Welche Schritte können Sie zur Optimierung ergreifen? Sobald Sie Ihre Prozesse entsprechend simpler gestaltet haben, können Sie auf die Unterstützung Ihres CRM-Systems bauen.

3. Welche Kerndaten benötigen Sie?

Um zu gewährleisten, dass Ihre Geschäftsprozesse so reibungslos wie möglich ablaufen, werden Sie bestimmte Daten benötigen. Schließlich ist ein CRM System in seinem Kern eine Datenbank. Aufgrund der vielen aufregenden Funktionen im Bereich der Datenvisualisierung, gerät man häufig in Versuchung jegliche Unternehmensdaten im CRM System zu erfassen. Wir raten Ihnen dieser Versuchung zu widerstehen und sich nur auf die Kerndaten, die für Ihr Unternehmen absolut notwendig sind, zu konzentrieren.

4. Welche Endbenutzer werden das CRM auf welche Art und Weise nutzen?

Fragen Sie sich, welche Endnutzer das neue CRM-System tagtäglich nutzen werden. Wie werden Sie am ehesten mit diesem System umgehen und was werden sich diese Nutzer davon erhoffen? Welche Positionen haben diese Anwender in Ihrer Organisation inne? Welchen Nutzen können sie aus der Verwendung des neuen CRM-Systems ziehen? Führungskräfte können natürlich nur dann wohl durchdachte Geschäftsentscheidungen treffen, wenn Sie alle erforderlichen Daten zur Hand haben, mit denen Sie diese also versorgen sollten. Denken Sie daran, dass das System auch den Endnutzern an der vordersten Front Ihres Unternehmens gerecht werden muss, sodass die betreffenden Personen ihre Leistung dank des CRMs erhöhen können. Stellen Sie sicher, dass Sie die Benutzeroberfläche des CRMs entsprechend der verschiedenen Rollen in Ihrem Unternehmen anpassen. Einfachheit ist hierbei wirklich der Schlüssel zum Erfolg. Schließlich sollten alle Endnutzer in der Lage sein, das CRM möglichst effektiv für sich zu nutzen.

5. Wäre eine Automatisierung möglich oder sinnvoll?

Die Automatisierung der Datenübertragung kann entscheidend dazu beitragen, dass sich Ihr neues CRM noch effektiver nutzen lässt. Wenn der Endnutzer feststellt, dass alle Informationen, die er gerade benötigt, bereits im CRM-System hinterlegt wurden, wird dies automatisch zu einer größeren Akzeptanz des Systems bei den Endnutzern führen.

Wie Sie also sehen können, sollten Sie sich die Zeit nehmen, um diese Fragen für sich in aller Ruhe zu beantworten und Ihre Erfolgschancen somit deutlich zu erhöhen. Schon ein klein bisschen Planung kann zu weitaus besseren Ergebnissen im Sinne Ihres Unternehmens führen.

Brauchen Sie Hilfe bei der Beantwortung dieser strategischen Fragen oder bei der Erstellung eines Anforderungsprofils? INKUBIT steht Ihnen gerne beratend zur Seite. Nehmen Sie doch Kontakt auf!