Künstliche Intelligenz – mehr Chancen und weniger Risiken? KI richtig anwenden mit Microsoft Dynamics 365 Marketing

Verantwortungsbewusste Künstliche Intelligenz: Was ist das und warum ist es so wichtig? 

Künstliche Intelligenz („KI“), oder auf englisch "Responsible AI", ist heutzutage die treibende Kraft der Digitalisierung, aber auch ein viel diskutiertes Thema. Hierbei spielt nicht selten die Skepsis gegenüber dieser Technologie eine Rolle. Diverse Studien haben bereits ergeben, dass Menschen KI nicht besonders vertrauen. Man könnte mutmaßen, dass viele Menschen Ängste vor Kontrollverlust oder dem „Dominiert werden“ haben. Dabei ist KI, wenn richtig gehandhabt, vertrauenswürdig und in vielen Bereichen unglaublich hilfreich - was viele nicht wissen, da sie nicht ausreichend informiert sind.  

Dennoch darf man nicht alles durch die rosarote Brille sehen – auch bei KI muss ein verantwortungsvoller Umgang gewährleistet werden, denn KI ist nicht perfekt. Immerhin wurden solche Technologien von Menschen entwickelt und können ebenso Gegenstand für Missbrauch und Schaden sein.  

Laut Johann Jakob Häußermann (2019), der am Center for Responsible Research and Innovation des Fraunhofer IAO in Berlin arbeitete, ist ein ethischer Umgang mit KI von grundlegender Bedeutung. Fragen bezüglich der Verantwortung werden immer wichtiger - insbesondere, wenn Maschinen zunehmend selbst, also ohne einen spezifischen menschlichen Eingriff, Entscheidungen treffen können. Des Weiteren stellt Häußermann wichtige Fragen, die beim Umgang mit KI bedacht werden sollten. Unter anderem, wie werden Daten verarbeitet, gesichert und wer hat Zugriff darauf? Unter welchen Bedingungen sind einzelne Tätigkeiten dem Menschen überhaupt noch zumutbar, wenn alle anderen Arbeitsschritte bereits völlig automatisiert sind? Wie kann sichergestellt werden, dass Automatisierung von Arbeitsprozessen nicht auch zu Überwachung von Mitarbeitern führt? Und welche neuen Fähigkeiten brauchen Mitarbeiter, um sich selbst überhaupt anpassen und entsprechend weiterentwickeln zu können?  

Die Prinzipien von Microsoft  

Als digitaler Microsoft Silver Partner stehen wir von INUBIT für Vertrauen – einer unserer Hauptwerte. Daher sehen wir uns dazu verpflichtet, Bewusstsein für das Thema Verantwortung in der KI zu schaffen – sowohl intern mit unseren Mitarbeitern als auch extern mit unseren Kunden. 

Zusammen mit dem amerikanischen Unternehmen OpenAI, das sich mit der Erforschung von künstlicher Intelligenz beschäftigt, investiert Microsoft viele Ressourcen in die sorgfältige Prüfung, Überlegung und Forschung von KI, um zunächst die potenziellen Auswirkungen auf Menschen und die Gesellschaft zu verstehen und dann nach Lösungen zu suchen, die Verzerrungen in KI-Systemen mindern (mehr zu Microsoft's Konzept zu verantwortungsvollen KI-Tools). Durch den Einsatz unter der Leitung des Aether-Komitees, des Office of Responsible AI (ORA) und der Responsible AI Strategy in Engineering (RAISE), operationalisiert Microsoft eine verantwortungsvolle KI. Gemeinsam arbeiten Aether, ORA und RAISE eng mit Microsoft-Teams zusammen, um die Grundsätze der verantwortungsvollen KI von Microsoft in ihrer täglichen Arbeit einzuhalten (Lesen Sie hier mehr zur Microsoft’s verantwortungsvollen KI-Prinzipien).

Deshalb sind wir von INKUBIT bestrebt darin, dass unsere Mitarbeiter sowie Kunden ausreichend und sorgfältig über Verantwortung in der KI aufgeklärt werden, um Risiken und Schäden zu verhindern. Gleichzeitig ist es unser Ziel, mehr Vertrauen und Selbstsicherheit im Umgang mit KI aufzubauen und Skepsis abzubauen.  

Dies wollen wir mit mehr Transparenz erreichen, was sich auch in der Anwendung Dynamics 365 Marketing widerspiegelt – Microsoft hat nämlich neue Funktionen gelauncht, um einen verantwortungsbewussten Umgang mit KI-Systemen zu stärken, d.h. sowohl beim achtsamen Umgang mit Maschinen als auch beim selbstbestimmten, “menschlichen” Treffen von Entscheidungen. Werfen wir im Folgenden mal einen genaueren Blick auf die recht neue und spannende KI-Funktion in Dynamics 365 Marketing - “Inhaltsideen”! 

Microsoft Dynamics 365 Marketingso gelingt Ihnen verantwortungsvolle KI beim Umsetzen Ihrer Inhaltsideen 

Die Anwendung Dyamics 365 Marketing hat eine Funktion, die tatsächlich „Inhaltsideen“ heißt. Inhaltsideen ist wie ein Brainstormingpartner, der Sie beim Schreiben einer E-Mail inspirieren kann und Sie mit Ideen unterstützt. Sie stellen einfach eine kurze Liste mit Ihren ersten Gedanken in Form von Stichpunkten bereit und Inhaltsideen generiert dann eine Reihe längerer Inhaltsvorschläge, auf denen Sie aufbauen können. Sie können diese Vorschläge als Entwurf speichern, sie als Inspiration für einen neuen Entwurf verwenden oder eine ganz andere Richtung einschlagen. 

Die Funktion „Inhaltsideen“ merkt sich und verweist auf frühere vom Marketing-Team erstellte Marketing-E-Mails, sodass es Ideen generieren kann, die sogar in Ton, Struktur und Stil ähnlich sind. Als wären die Texte von Menschen geschrieben. Wir finden diese Funktion großartig, da das Marketing-Team somit nicht immer wieder bei Null anfangen muss, wenn es um Generierung von Content geht und somit wieder viel Zeit eingespart werden kann.  

Conent Ideas for marketing e-mails

Jedoch muss hierbei bedacht werden, dass Sprachmodelle, auf dem gewisse Features basieren, auch Risiken und Herausforderungen bergen. Das Feature “Inhaltsideen” z.B. basiert auf dem großen Sprachmodell GPT-3. Das ist ein Sprachverarbeitungsmodell des Unternehmens OpenAI, mit dem Microsoft zusammenarbeitet. Hierbei verwendet OpenAI Methoden, wie maschinelles Lernen, um natürliche Sprache zu verarbeiten oder zu erzeugen. Lesen Sie hier mehr darüber, wie sich Microsoft Zugriff auf das GPT-3 Sprachmodell verschafft hat! 

Die Risiken hierbei können jedoch sein, dass beispielsweise Datensätze von Inhalten verwendet werden, die eigentlich nur für Trainingszwecke generiert wurden und nicht weiterverwendet werden sollten. Auch wenn mehrere Personen regelmäßig unterschiedliche Inhalte erzeugen, kann es zu Unstimmigkeiten beim Inhalt, Schreibstil und Struktur kommen und die Bedürfnisse sowie das Ziel des Nutzers verfehlen. Zudem können Datensätze beim Generieren von Inhalten komplett fehlinterpretiert und somit falsch weiterverwendet werden. 

Um solche Risiken und Herausforderungen zu minimieren, haben sich OpenAI zusammen mit Microsoft dazu verpflichtet, ihre Kunden bei der Identifizierung potenzieller Sicherheitsprobleme zu unterstützen, die sich aus der Verwendung von GPT-3 ergeben könnten. Es müssen also bewährte Verfahren und Methodiken entwickelt werden, um mehr Sicherheit sowie Stimmigkeit bereitzustellen.  

Hier werden wir einen Bereich nun näher beleuchten, den wir für Inhaltsideen genau unter die Lupe nehmen: die User Experience (UX). 

Wie UX (User Experience) und UI (User Interface) das Vertrauen in KI aufbauen  

Dynamics 365 Marketing hat sich ausgiebig mit menschenzentrierter Forschung befasst, um die Bedürfnisse und Erwartungen der Ersteller von Marketing-Inhalten zu verstehen. Des Weiteren hat sich Dynamics 365 Marketing auf die Erforschung von User Interface (UI) Design und Datenwissenschaft konzentriert, um verantwortungsvolle KI-Prinzipien in eine leistungsstarke UX zu übersetzen, die die menschliche Kompetenz erhöht und stärkt. Ziel ist es, dass Nutzer einen sichereren, vertrauensvolleren und sorgenfreieren Umgang mit KI-gestützten Funktionen erleben, sich aber gleichzeitig ausreichend unterstützt und selbstbestimmt in ihren Entscheidungen fühlen. 

Wie können wir also die Funktion „Inhaltsideen“ auf eine Art und Weise nutzen, für die sie vorgesehen ist? 

Transparenz

Zuallererst: Transparenz. Das heißt, die Nutzer über die Fähigkeiten und Einschränkungen aufklären, die das Feature „Inhaltsideen“ hat und zu informieren, wie das GPT-3 Sprachmodell überhaupt Stichpunkte verarbeitet, die man niedergeschrieben hat. Denn das zu verstehen, hilft Nutzern in Zukunft, jene Stichpunkte so aufzuschreiben, sodass das Feature „Inhaltsideen“ auch hilfreiche Tipps und Empfehlungen generieren kann, um seinen Content zu verbessern.  
Um die Nutzer und Inhalts-Ersteller aufzuklären, hat Microsoft ein „Learn More“ Forum aufgesetzt. Das Forum ist wie eine Art Wissensbasis aufgebaut mit häufig gestellten Fragen, die man zu dem Feature durchlesen kann, z.B. was es genau tut und wie die Technologie dahinter funktioniert.  
Während Inhaltsideen Vorschläge generiert, wird auf dem Bildschirm während des Ladens proaktiv darauf hingewiesen, dass es möglicherweise Resultate geben kann, die nicht den Erwartungen entsprechen und was man tun kann, wenn nichts so richtig passend ist. Microsoft sucht gerade nach noch mehr Möglichkeiten, den Nutzern zu helfen, besser zu verstehen, wie sich ihre Entscheidungen auf die Resultate des Systems auswirken. 

Kontrolle

Microsoft und wie als Partner finden es wichtig, ein gutes Maß an Kontrolle über das System und gewisse Features zu haben, um auch die gewünschten Resultate erzielen zu können – auf eine Art und Weise, die für einen am besten funktioniert. So baut man auch mehr Vertrauen zu dem KI-gestützten System auf mit einer positiveren UX.  

Beachten Sie, wie Microsoft das Feature „Inhaltsideen“ beschreibt – es wird nämlich bewusst als Ihr „Brainstorming- und Schreibpartner“ bezeichnet, der Sie dabei unterstützt, tolle Inhalte zu generieren – und nicht als ein magisches Tool, das wie von Zauberhand alles für Sie schreibt und Sie nichts mehr zu tun brauchen. Letzteres hört sich großartig an, ist aber auf lange Sicht einfach nicht realistisch und sicher. Letzten Endes haben Sie als Ersteller von Content das Sagen – Inhaltsideen gibt Ihnen zwar hilfreiche Vorschläge und Anmerkungen, Sie entscheiden aber, ob Sie diese nutzen, ignorieren oder weiterbearbeiten wollen. Gewisse Features, die kein „menschliches Urteil“ benötigen, bleiben weiterhin automatisiert. Einer Recherche zufolge hat Microsoft festgestellt, das Nutzer und Ersteller von Inhalten gerne Kontrolle über bestimmte Details hätten – z.B. dem System eine gewisse Tonalität „beizubringen“ sowie das Wissen, Zielgruppen, die angesprochen werden sollen, zu erkennen und demzufolge Inhalte zu generieren. Microsoft ist hier noch am Tüfteln, inwieweit das zu implementieren ist.  

Verantwortlichkeit

Wenn es um spezifische Daten geht, kann das Sprachmodell GPT-3 nicht immer akkurate Resultate erzeugen, auch wenn man seine Stichpunkte noch so detailliert niederschreibt. Zum Beispiel, wenn es um preisbezogene Daten geht. Die erzeugten Inhalte können zwar sehr realistisch und korrekt aussehen, sind es aber tatsächlich nicht. Wir möchten aber die verantwortlichen Personen für das Erstellen von Content nicht verunsichern, sondern ihnen das Gefühl geben, sie können mit gutem Gewissen Inhalte erzeugen, um diese dann mit ihren Kunden zu teilen. Deshalb ist es wichtig, Nutzern genug Möglichkeiten zu geben, Content je nach Richtigkeit und Angemessenheit bearbeiten zu können, um Fettnäpfchen zu vermeiden. Aus diesem Grund werden Reminder während der Anwendung angezeigt, um zu überprüfen, ob die Informationen auch alle stimmen und wahrheitsgemäß sind. Zudem werden auch einige Textstellen markiert, die darauf hinweisen sollen, sich diese vielleicht noch einmal durchzulesen. Alles in allem sollen Sie sich als verantwortliche Person für die Erstellung von Inhalten selbstbewusst und sicher fühlen, Inhalte zu erstellen und zu teilen. 

Fazit

Genau zu bemessen, wie zufrieden ein Nutzer mit dem Ergebnis des „Inhaltsideen“ Features ist, wie schnell er seine Aufgaben damit erledigen konnte und ob die Aufgabe mit einer höheren Qualität bewältigt werden konnte, ist natürlich schwer. Zudem ist sicherlich nicht alles perfekt und vieles erfordert immer noch Forschung und Verbesserung. Aber Perfektion ist auch nicht das Ziel.  
Microsoft ist immer noch fleißig dabei, zu erforschen, wie die UX stetig besser werden kann, um Ziele und Interessen der Nutzer zu unterstützen und ihnen einen selbstsicheren Umgang mit KI-gestützten Elementen zu gewähren, und gleichzeitig Kontrolle über das endgültige Ergebnis zu haben. Lesen Sie hier, welche zehn Richtlinien Microsoft für Product Leader etabliert hat zur verantworungsvollen Implementierung von KI.

Microsoft erforscht auch Möglichkeiten, Feedback in der Benutzeroberfläche zu sammeln, um die Nützlichkeit der generierten Ideen zu verstehen. Erfahren Sie mehr über Microsoft's Konzept für verantwortungsvolle KI.

Eines haben wir festgestellt: Inhaltsideen ist eine Inspirationsquelle und entfacht eine Vielzahl an Ideen. Aus einer Idee können gleich mehrere entstehen. Und Inhaltsideen kann uns kleine Anreize geben, mehr Kreativität entstehen zu lassen als sonst. Durch kleine KI-gesteuerte Hinweise und Anmerkungen gefüllt mit Ideen, fühlt man sich als Ersteller von Inhalten gut unterstützt in seinem Kreativitätsfluss, hat aber immer noch genug eigene Kontrolle.   

Wir von INKUBIT unterstützen den großartigen Einsatz von Microsoft, mehr Vertrauen im KI-Bereich aufzubauen. Vertrauen und Transparenz sind einer unserer größten Werte bei INKUBIT, die wir nicht nur beim Umgang mit Kunden, sondern auch intern leben. 

 

Möchten Sie auch in Ihrer Marketing-Abteilung tollen Content generieren gestützt durch KI-Funktionen? Sie wissen aber nicht, wie? INKUBIT unterstützt Sie dabei! Gemeinsam helfen wir Ihnen, Ihrer Marketing-Abteilung einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen, damit Sie Ihre Geschäftsziele erreichen – gemeinsam mit uns.  

Kontaktieren Sie uns einfach unter info@inkubit.com oder buchen Sie ein kostenloses Beratungsgespräch mit einem unserer Experten auf www.inkubit.com 

close-link
close-link
Subscribe to our Newsletter!

INKUBIT Newsletter for Microsoft Business Applications,  Data Analytics & BI

Receive the latest platform updates, technological changes and other important changes
close-link
  • This field is for validation purposes and should be left unchanged.
Close
CLOSE x
>